Worum es in der Folge geht
Die Folge betrachtet Innovationsarbeit, die auf Prozesse setzt, ohne Kultur und Geschäftsmodell zu verändern. Die offizielle Beschreibung nennt Labs und Innovationseinheiten, denen ein konkreter Auftrag und realistische Erwartungen fehlen. Sie fragt auch, wie Geschäftsmodellentwicklung dabei helfen kann.
Der kurze Folgenüberblick basiert auf der offiziellen Beschreibung. Die anschließenden Prüffragen sind ein redaktioneller Begleittext von Business Attack, kein Transkript und keine wörtliche Wiedergabe des Gesprächs.
Quelle: offizielle Folgenbeschreibung im RSS-FeedEin Lab braucht eine wirtschaftliche Frage
Ein Workshop, ein Prototyp und ein neues Team sind zunächst Aktivitäten. Ihr Wert hängt davon ab, welche Unsicherheit sie verringern. Soll ein neuer Kundennutzen belegt, ein anderer Erlösmechanismus getestet oder eine Kostenposition verändert werden? Ohne diese Frage lässt sich auch ein gelungenes Experiment schwer bewerten.
Erwartungen vor dem Experiment klären
Exploration und ein verbindlicher Umsatzplan folgen unterschiedlichen Logiken. Wenn ein Team erst herausfinden soll, ob ein Problem relevant ist, kann es nicht gleichzeitig einen belastbaren Markterfolg zusagen. Haltet fest, was nach dem nächsten Schritt bekannt sein soll und welche Entscheidung diese Erkenntnis ermöglicht.
Der Anschluss ans Unternehmen zählt
Auch eine plausible Idee kann folgenlos bleiben, wenn niemand Verantwortung für den nächsten Schritt übernimmt. Klärt deshalb früh, wer Budget, Vertrieb, Produkt oder Betrieb einbringen kann. Nicht jede Idee muss weiterverfolgt werden: Ein gut begründeter Stopp ist ebenfalls ein verwertbares Ergebnis.
Fragen für euer Geschäftsmodell
- Welche Geschäftsmodellannahme soll unsere Innovationsarbeit überprüfen?
- Welche Erkenntnis wäre nach dem nächsten Test neu?
- Wer entscheidet anhand dieses Ergebnisses über Fortführung oder Stopp?
