Worum es in der Folge geht
Die Corona-Pandemie ist der Anlass dieser Folge aus dem März 2020. Laut Folgenbeschreibung geht es um die Robustheit und Anpassungsfähigkeit von Geschäftsmodellen – ausdrücklich auch außerhalb von Krisenzeiten.
Der kurze Folgenüberblick basiert auf der offiziellen Beschreibung. Die anschließenden Prüffragen sind ein redaktioneller Begleittext von Business Attack, kein Transkript und keine wörtliche Wiedergabe des Gesprächs.
Quelle: offizielle Folgenbeschreibung im RSS-FeedStabilität ist nicht dasselbe wie Robustheit
Ein Modell kann unter bekannten Bedingungen verlässlich verdienen und trotzdem wenig Spielraum haben. Für die Prüfung lohnt es sich deshalb, einzelne Voraussetzungen gezielt zu verändern: Nachfrage, Zugang zu Kunden, Lieferfähigkeit oder Finanzierung. Entscheidend ist nicht nur, ob Umsatz verloren geht, sondern welche Handlungsoptionen dann bleiben.
Abhängigkeiten konkret benennen
Eine allgemeine Risikoliste hilft wenig. Präziser wird es, wenn ihr zu jeder Abhängigkeit festhaltet, welcher Teil des Modells betroffen wäre und wie schnell ihr reagieren könntet. Ein zweiter Lieferant löst beispielsweise kein Problem, wenn beide dieselbe kritische Vorleistung benötigen.
Anpassung braucht einen Prüfpunkt
Legt vor einer Krise fest, welche Veränderungen eine Entscheidung auslösen sollen. Ein solcher Prüfpunkt kann eine sinkende Wiederkaufrate oder eine wachsende Konzentration auf einen Vertriebskanal sein. Der konkrete Grenzwert muss zu eurem Modell passen; eine universelle Kennzahl gibt es dafür nicht.
Fragen für euer Geschäftsmodell
- Welche einzelne Veränderung würde unsere Ertragslogik am stärksten treffen?
- Welche Alternative könnten wir mit unseren vorhandenen Fähigkeiten tatsächlich umsetzen?
- An welchem Signal erkennen wir früh genug, dass wir handeln müssen?
